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Jeden Morgen ein Drei-Minuten-Frühstücksei und eine Runde mit dem Hund;
pünktlich bei der Arbeit sein, pünktlich wieder Schluss;
jeden Tag in die gleiche Richtung, ohne zu fragen, wieso;
jede Nacht dieselben Gesichter in denselben Fernsehshows.
Niemals würden wir so enden, haben wir uns damals gesagt,
keine Lust auf diesen Käfig mit Regeln wie Eisenstangen.
Es war ein riesengroßer Aufschrei; wir waren dagegen und nie dafür.
Und damit endlich etwas passiert, ritzten wir in jede Scheisshaustür:
Viva la revolution
- es lebe die Revolution!
Viva la revolution - es gibt ein Leben vor dem Tod!
Wir wollten diese Welt verändern und liefen erstmal zum Friseur,
denn irgendjemand hatte mal gesagt, dass das Aussehen wichtig wär.
Und dann warfen wir uns in den Kampf wie die Krieger von Babylon.
Jeder glaubte an was anderes, weil keiner etwas verstand.
Viva la revolution - es lebe die Revolution!
Viva la revolution - es gibt ein Leben vor dem Tod!
Der alte Marx wär sicher stolz auf uns und unseren heiligen Krieg,
denn es ging um unsere Freiheit, Gott sein Dank haben wir gesiegt.
Und heute können wir wählen zwischen SPD und CDU,
zwischen RTL und ZDF, für Pepsi oder Coke.
Viva la revolution - es lebe die Revolution!
Viva la revolution - es gibt ein Leben vor dem Tod!
Viva la revolution - es lebe die Revolution!
Dieses "Viva la revolution" war leider auch nur Opium

DTH aus Opium fürs Volk

ja irgendwie ham sie ja schon recht die dead trousers
so sieht das leben meiner eltern aus ,die sich auch schon auf vihre art gegen die obrigkeit gewehrt haben aber wo sind wir fgelandet ? in einem nach kuhdung stinkenden spießigen vorort in dem jeder nachbar den andern überwacht und ja aufpasst ,das jeden samstag morgen der rasen gemäht wird .meine eltern gehn seid gut 25 jahren oda mehr den gleichen weg zur arbeit und den gleichen weg wieder zurück ...eine arbeit die ihnen zum hals raushängt ,aber die sie trotzdem machen um sich ihre wünmsche zu erfüllen ,die sich momentan auf einen springbrunnen im garten richten , um nich das monotone platschern ,das man hört wenn man an unserer strasse entlangfährt zu unterbrechen und sich einmal individuelle gedanken zu machen .....na bevor wir auffallen ...aber mit jedem stein der auf diesen hof gelegt wird wachsen ihre wurzeln fester in diesen stickigen boden fest ...laufen ihre bahnen gerader zur arbeit und zurück vor den fernseher , der es dann ohne mühe schafft ihren tagesbedarf an glück , zufriedenheit und gedankenstoff zu decken unterstützt von nikotin , schokolade und kaffee und ihren profanen sorgen verweilen sie ihr leben lang in diesem kasten aus dem ein jeder ausbrechen möchte wenn er wüsste wie ? die antwort lautet langeweile uns fällt einfach nichts besseres ein als uns der allgemeinheit anzuschließen ,es ist zu arbeitsaufwendig sich mit dingen auseinanderzusetzten die erst unsere kindeskinder betreffen und die man sowieso nicht aufhalten kann ,darum müllen wir fröhlich weiter unsern tagesbedarf einer mittelstandsfamilien zu.



Hier kommt Alex
In einer Welt, in der man nur noch lebt,
damit man täglich roboten geht,
ist die größte Aufregung, die es noch gibt,
das allabendliche Fernsehbild.
Jeder Mensch lebt wie ein Uhrwerk,
wie ein Computer programmiert.
Es gibt keinen, der sich dagegen wehrt,
nur ein paar Jugendliche sind frustriert.
Wenn am Himmel die Sonne untergeht,
beginnt für die Droogs der Tag.
In kleinen Banden sammeln sie sich,
gehn gemeinsam auf die Jagd.
Hey, hier kommt Alex!
Vorhang auf - für seine Horrorschau.
Hey, hier kommt Alex!
Vorhang auf - für ein kleines bisschen Horrorschau.
Auf dem Kreuzzug gegen die Ordnung
und die scheinbar heile Welt
zelebrieren sie die Zerstörung,
Gewalt und Brutalität.
Erst wenn sie ihre Opfer leiden sehn,
spüren sie Befriedigung.
Es gibt nichts mehr, was sie jetzt aufhält
in ihrer gnadenlosen Wut.
Hey, hier kommt Alex!
Vorhang auf - für seine Horrorschau.
Hey, hier kommt Alex!
Vorhang auf - für ein kleines bisschen Horrorschau.
Zwanzig gegen einen
bis das Blut zum Vorschein kommt.
Ob mit Stöcken oder Steinen,
irgendwann platzt jeder Kopf.
Das nächste Opfer ist schon dran,
wenn ihr den lieben Gott noch fragt:
"Warum hast Du nichts getan,
nichts getan?"
Hey, hier kommt Alex!
Vorhang auf - für seine Horrorschau.
Hey, hier kommt Alex!
Vorhang auf - für ein kleines bisschen Horrorschau.







Friss oder stirb
Uns geht es richtig gut, selbst im Delirium,
ein Paradies vor unseren Augen.
Wir machen unsere Träume wahr, wir sind alle Superstars,
man muss nur jeden Tag dran glauben.
Oh, ich liebe dieses Leben, das bisschen Sehnsucht bringt mich nicht um.
Scheiß auf die neue Mitte, Propaganda kann uns mal!
"Friss oder stirb" ist die Parole.
Wir haben genug von diesem Schwachsinn und der ganzen Heuchelei,
dieser alten Suppe aus neuen Dosen.
Oh, wir lieben dieses Leben, das bisschen Sehnsucht bringt uns nicht um.
Und jeder Tag ist wie ein neues Wunder (ein blaues Wunder).
Und jeder Tag ist wie ein neuer Freund (dein neuer Freund).
Und bleibt's mal irgendwann für immer dunkel,
der letzte Abend wird unser bester sein.
Einigkeit und Recht und Freiheit und Solidarität,
wir sind so müde von diesem Gute-Nacht-Gebet.
Diese ganzen schönen Worte will keiner mehr hören.
Außer der Zeit haben wir nichts zu verlieren.
Guten Morgen neues Deutschland, wir leben heut zum ersten Mal,
und unser Herz braucht keine Reformen.
Wir möchten endlich wieder atmen, wir brauchen nur etwas Luft,
wir geben uns noch nicht verloren






Und wir leben
Wir sind geboren worden, ob wir wollten oder nicht.
Von da an ging es abwärts mit unser'm Würfelglück.
Uns're Eltern hatten Pläne, was aus uns mal alles wird,
doch diese schönen Träume wurden nach und nach zerstört.
Wir haben die Kirche gern gemieden und den ADAC,
und selbst in 'ner Gewerkschaft waren wir bisher noch nie.
Einen richtigen Beruf haben wir leider nie gelernt,
und wie man einen Diener macht, weiss von uns keiner mehr.
Und wir leben, wir leben immer noch.
Ja, wir leben, und es geht uns gut.
Wir haben schon öfters Gras geraucht und wissen, was Koks ist,
Und dass es außer Champignons noch and're Pilze gibt.
Wir lagen schon bedröhnt auf der Fahrbahn in der Nacht,
um die Sterne mal zu zählen über uns'rer schönen Stadt.
Doch wir leben, wir leben immer noch.
Und auf dem Weg nach unten genießen wir jeden Tag.
Und wir leben, wir leben immer noch.
Ja, wir leben, und es geht uns gut.
Wir hatten Sex schon ohne Gummi und Schweinefleisch vom Grill,
haben die FAZ gelesen und einmal auch die Bild,
hundertmal schon totgesagt, manchmal ernsthaft krank,
nie beerdigt worden, dafür sei dem Himmel dank.
Und wir leben, wir leben immer noch.
Und auf dem Weg nach unten genießen wir jeden Tag.
Ja, wir leben, wir leben immer noch.
Und auf dem Weg nach unten genießen wir jeden Tag.












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